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Ich bin Theres, 26 Jahre alt und auf dem Weg, eine Therapeutin für Kinder und Jugendliche zu werden. Das war schon immer ein Traum von mir... Etwas anderes wollte ich nie werden. Ich tanze gerne, bin Zumba trainerin und tanze Salsa Lady style. Mein Blog wird sich meist um Themen rund um die Liebe drehen und philosophisch sein ...

Alter: 28
aus: 78050 Villingen
 
Universität: Kh Freiburg in Freiburg


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Blog

Flüchtlinge

Flüchtlinge Ist es nicht so, dass jeder Mensch auf dieser EINEN Welt außer im eigenen Land fremd ist. Ausländer ist. Nur im eigenen Land, der eigenen Heimat ist man das nicht. Die meisten Menschen kennen sich mit wenigen, fremd der eigenen Kultur, Sprache und Traditionen aus. Kennen nicht alle existierenden Mentalitäten und Wissen wenig über die Gegebenheiten anderer Länder. In der Debatte um die zahlreichen Flüchtlinge, die in Europa versuchen Schutz zu finden, scheinen jedoch unendlich viele Experten aus der Tiefe aufzutauchen und sich lautstark ein (oder viele) Urteile zu erlauben. Die sogenannten Experten, die sich dafür halten weil sie den unqualifizierten Vorurteilen glauben und glauben wollen. Doch warum fängt die Glut von Ausländerfeindlichkeit stets erneut Feuer und fällt immer wieder aufs Neue auf fruchtbaren Boden. Wie ist es zu erklären, dass in den Medien immer häufiger von blinder Gewalt gegen Menschen aus anderen Ländern berichtet werden muss und Menschen das Recht haben, sich menschenfeindlich zu äußern? Haben solche Menschen Angst vor einer großen Vielfalt im eigenen Land, die aber doch per se in der ganzen Welt herrscht? Spielt Eifersucht und Neid dabei eine Rolle? Oder ist es ein zu großes Unwissen dieser Menschen, die keinerlei Ahnung von den Gegebenheiten außerhalb der eigenen Mauern haben? Wer gibt einem Menschen denn das Recht, über Dinge zu urteilen und sie zu bewerten, von denen sie nichts wissen. Mir stellt sich die Frage, was die Menschen denken wer sie sind, das sie aufgrund von Äußerlichkeiten wie beispielsweise der Hautfarbe andere diskriminieren, stigmatisieren und anfeinden können? Sie scheinen nie groß genug zu sein, um Gutes in der Welt zu bewirken, jedoch fühlen Sie sich wichtig genug, um Demonstrationen voller Hass und Gewalt auf die Beine zu stellen. Wer bin ich denn, dass ich ändere bewerte? Was ist mit "Erst wenn du meinen Weg mit meinen Schuhen gegangen bist, erst wenn du alles mit meinen Augen gesehen hast kannst du über mich urteilen" geworden? Es gab mal Zeiten, in denen die Menschen Angst haben mussten, die anderen etwas schlimmes antun. Heute werden die gedemütigt, verfolgt und auf alle möglichen Arten ruiniert die sich für schwache hilfsbedürftige Menschen einsetzten. Zivilcourage ist lebensgefährlich geworden, genauso wie ein Herz zu haben. Ich kann diese Entwicklung nur mit Schwäche, Unwissen und Minderwertigkeitskomplexen dieser Menschen erklären. Wie schwach und klein muss das eigene Selbstwertgefühl sein, wenn ich mich gegen alles Stelle, was ich nicht kenne oder was mir fremd ist. Wieso nehmen sich Menschen immer all das, was für sie vorteilhaft ist und lehnen das ab, was ihnen fremd oder unangenehm ist. Schlussendlich sind wir alle Menschen. Gleich welche Sprache oder Hautfarbe. Auch in einem Land sind die Menschen unterschiedlich, haben unterschiedliche Gewohnheiten, Eigenschaften oder Äusserlichkeiten. Und das ist doch gut so, oder etwa nicht? Ist es nicht die Vielfalt die das Leben interessant und spannend macht? Doch dafür muss man sich auf den Weg machen, der Welt mit offenen Augen und Armen begegnen und bereit sein, immer wieder neues zu lernen. Das ist nicht immer angenehm und leicht. Doch ist es in meinen Augen keine Option, eigene Schwächen mit Menschenfeindlichen Aktionen zu vertuschen und Unwissenheit vor Menschlichkeit und Stärke zu stellen.

1 Kommentar 25.8.15 11:49, kommentieren

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Schicksal

Vielleicht müssen Dinge einfach passieren wie sie passieren und wir haben keinen Einfluss darauf. Vielleicht müssen wir dadurch etwas lernen. Lernen, das es im Leben Schönes zu erleben und zu sehen gibt und lernen, was im Leben wirklich zählt. Was einem wichtig ist und was wertvoll ist, ist dabei vielleicht individuell verschieden und nicht auf andere übertragbar. Vielleicht ist das was man lernen muss das, dass man herausfinden muss wer man eigentlich wirklich ist. Erst wenn die oberflächlichen oder auferlegten Fassaden der eigenen Persönlichkeit fallen und man nichts mehr verbergen kann, ist es möglich das zu sein, was man eigentlich ist. Wer man ist. Dann lernt man, dass einem niemand das Gefühl geben darf, weniger wertvoll zu sein als andere. Das niemand das Recht hat, dir deinen Stolz und deinen Wert zu nehmen, indem er dein Herz in Stücke reißt und dir alles nimmt, was du im inneren hast. Wenn du das verstanden hast und an einem Punkt bist, an dem du keine Kraft mehr hast etwas zu sein was du nicht bist, fängst du an zu verstehen. Zu verstehen das es an der Zeit ist die Stücke deines blutenden Herzens wieder zusammen zu setzten. Mit dem was du wirklich bist und mit all der Kraft, die ein Mensch in sich trägt. Vielleicht kann dann das Feuer das in dir steckt wieder anfangen zu glühen und du kannst lernen, das du es wert bist geliebt zu werden so wie du bist und so wie du es verdienst und nicht so wie man dich haben will. Keiner darf mich dazu bringen, mich selbst zu verleugnen und mich zu verbiegen und dadurch zu jemandem zu werden, der ich nicht bin und nicht sein will. Erst glaubt man sich die Fassade selbst - bis man spürt wie der Mensch der man ist langsam zu Grunde geht, keine luft mehr bekommt und an dem zerbricht. Vielleicht ist es für einen tief fühlenden Menschen eines der schlimmsten Dinge, das Gefühl der Lieblosigkeit und Inakzeptanz zu spüren. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem es kein zurück mehr gibt, sondern nur noch ein vorwärts. Die Frage ist nur, welche Richtung man einschlagen möchte. Die der dauerhaften und schmerzhaften Fassade oder die des Kampfes. Eines Kampfes für die eigene Persönlichkeit und Würde. Für die eigenen inneren Bedürfnisse und für einen selbst. Vielleicht muss man dafür etwas aufgeben. Einen geliebten Menschen zum Beispiel. Doch was ist dieses Opfer für eines wenn diese von einem selbst aufgebrachte bedingungslose Liebe und Zuneigung nicht erwidert wird oder an Bedingungen geknüpft ist? Ist eine solche bedingte Liebe eine wahre oder ist sie das was einen Menschen kaputt macht und das Sterben lässt, was an eigenen Energien vorhanden ist. Ist es dann statt eines Opfers nicht eher etwas zwingend erforderliches, dieses Opfer - so groß es auch in dem Moment sein mag - zu bringen und für sich selbst statt für eine solch falsche Liebe zu kämpfen? Und ist der Kampf um das eingene selbst und das was man wirklich ist nicht der wichtigste und wertvollste den man führen kann? Es scheint ein langer Weg das loszulassen, was man sich von einem Menschen den man liebt erhofft hat. Ein langer Weg die Stücke des daran zerbrochenen Herzens wieder zusammen zu setzten und den Kampf um einen selbst aufzunehmen. Dieser Weg kann Angst machen und schmerzen. So Schmerzen das man stets das Gefühl hat, umkehren zu wollen oder sich der Trauer über das verlorene hinzugeben. Doch ist man es sich selbst nicht schuldig diesen Kampf auf sich zu nehmen? Oder ist man es niemandem schuldig aber stärkt damit das eigene Selbstvertrauen und die Persönlichkeit? Vielleicht, weil man es irgendwann geschafft hat und viele Dinge mit anderen Augen sieht. Sei es nur, das das man besser auf sich aufpasst, sich besser behaupten kann und niemanden mehr in sein Leben lässt, der einen verbiegt, nicht schätzt und nicht so liebt wie man ist. Denn geliebt zu werden, so wie man ist, mit all seinen Stärken aber ebenso all den Schwächen, Macken und Unperfektheiten ist doch im Grunde das wonach jeder Mensch zustreben versucht. Wenn man eine solche Liebe findet ist man dann glücklich? Oder macht man sich damit wieder abhängig? Sich selbst zu schätzen sich zu kennen und den Mut zu haben, der zu sein, der man wahrhaftig ist, erscheint doch ein nahezu vollkommenes Glück. Das zu erreichen scheint nicht immer einfach. Die meiste Zeit ist es wohl eher etwas schwieriges und anstrengendes. Die Frage ist, ob es das wert ist und ob man die Stärke und Ausdauer aufbringen vermag, die es benötigt. Vielleicht braucht es dafür Quellen an denen man sich die Energie dafür holen kann. Auftanken kann was im Alltag verloren geht. Vielleicht sind dies Orte oder einfach Begegnungen die einem die Kraft wiedergeben können. Menschen die einen dabei begleiten. Manchem mag Gott - oder wie sie diese Quelle nennen mögen - eines dieser Anker sein. Vielleicht sind es die kleinen Dinge im Leben die dabei zählen. Doch die wichtigste dieser Quellen sind wir doch im Grunde wieder selbst. Das zu entdecken und nach einem Schicksalsschlag, wie man es nennt, wieder zu spüren ist vielleicht eines der anspruchsvollsten und zugleich eindrücklichsten Dinge im Leben. Vielleicht muss man versuchen mit offenen Augen die Welt und das, was um einen herum passiert, zu begegnen und dem immer wieder aufs neue Bedeutung beizumessen um im Leben anzukommen und es zu schätzen. Ehrfurcht zu haben wenn es nötig ist und stets zu wissen das alles passiert, ob wir es nun wollen oder nicht. Wichtig ist vielleicht das anzunehmen was einem widerfährt und das daraus zu machen was, man selbst daraus machen möchte und sich nicht zu beschweren über das, was ist. Denn geschieht tatsächlich alles, ohne das man einen Einfluss darauf hat? Oder ist man nicht eher selbst dafür verantwortlich, das du beeinflussen, was in seiner Macht liegt und das anzunehmen, was man nicht ändern kann. Liebe kann man nicht erzwingen, sie lässt sich nicht verfälschen oder belügen. Liebe ist eines der ehrlichsten und wahrhaftigsten Dinge. Vor ihr sollte man sich verbeugen und ihr mit Ehrfurcht begegnen. Sie sollte sich anfühlen wie ein warmer sommerregen oder wie das wärmende Gefühl einer heißen Schokolade im Winter. Sie sollte nicht Schmerzen oder Leid verursachen sondern sie sollte dich besser fühlen lassen. Du solltest dabei tanzen und sie sollte eine Quelle der Kraft sein. Nicht einen Menschen zerstören oder ihn mit sich in die Tiefe reißen. Ich weiß nicht ob Romeo und Julia das von der Liebe dachten und ob die Entscheidung, lieber zu sterben als voneinander getrennt zu sein wahr ist, aber wenn es das ist, war es eine Entscheidung vorwärts zu gehen und die Richtung des eigenen Todes einzuschlagen um sich selbst nickt zu verlieren oder verleugnen zu müssen. Vielleicht hat es die beiden nicht vereint und glücklich gemacht - aber sie haben sich doch dafür entschieden sich nicht einer äußeren Fassade hinzugeben, sondern zu kämpfen - selbst wenn das Den eigenen Tod bedeutet hat.

24.8.15 13:21, kommentieren