Flüchtlinge

Flüchtlinge Ist es nicht so, dass jeder Mensch auf dieser EINEN Welt außer im eigenen Land fremd ist. Ausländer ist. Nur im eigenen Land, der eigenen Heimat ist man das nicht. Die meisten Menschen kennen sich mit wenigen, fremd der eigenen Kultur, Sprache und Traditionen aus. Kennen nicht alle existierenden Mentalitäten und Wissen wenig über die Gegebenheiten anderer Länder. In der Debatte um die zahlreichen Flüchtlinge, die in Europa versuchen Schutz zu finden, scheinen jedoch unendlich viele Experten aus der Tiefe aufzutauchen und sich lautstark ein (oder viele) Urteile zu erlauben. Die sogenannten Experten, die sich dafür halten weil sie den unqualifizierten Vorurteilen glauben und glauben wollen. Doch warum fängt die Glut von Ausländerfeindlichkeit stets erneut Feuer und fällt immer wieder aufs Neue auf fruchtbaren Boden. Wie ist es zu erklären, dass in den Medien immer häufiger von blinder Gewalt gegen Menschen aus anderen Ländern berichtet werden muss und Menschen das Recht haben, sich menschenfeindlich zu äußern? Haben solche Menschen Angst vor einer großen Vielfalt im eigenen Land, die aber doch per se in der ganzen Welt herrscht? Spielt Eifersucht und Neid dabei eine Rolle? Oder ist es ein zu großes Unwissen dieser Menschen, die keinerlei Ahnung von den Gegebenheiten außerhalb der eigenen Mauern haben? Wer gibt einem Menschen denn das Recht, über Dinge zu urteilen und sie zu bewerten, von denen sie nichts wissen. Mir stellt sich die Frage, was die Menschen denken wer sie sind, das sie aufgrund von Äußerlichkeiten wie beispielsweise der Hautfarbe andere diskriminieren, stigmatisieren und anfeinden können? Sie scheinen nie groß genug zu sein, um Gutes in der Welt zu bewirken, jedoch fühlen Sie sich wichtig genug, um Demonstrationen voller Hass und Gewalt auf die Beine zu stellen. Wer bin ich denn, dass ich ändere bewerte? Was ist mit "Erst wenn du meinen Weg mit meinen Schuhen gegangen bist, erst wenn du alles mit meinen Augen gesehen hast kannst du über mich urteilen" geworden? Es gab mal Zeiten, in denen die Menschen Angst haben mussten, die anderen etwas schlimmes antun. Heute werden die gedemütigt, verfolgt und auf alle möglichen Arten ruiniert die sich für schwache hilfsbedürftige Menschen einsetzten. Zivilcourage ist lebensgefährlich geworden, genauso wie ein Herz zu haben. Ich kann diese Entwicklung nur mit Schwäche, Unwissen und Minderwertigkeitskomplexen dieser Menschen erklären. Wie schwach und klein muss das eigene Selbstwertgefühl sein, wenn ich mich gegen alles Stelle, was ich nicht kenne oder was mir fremd ist. Wieso nehmen sich Menschen immer all das, was für sie vorteilhaft ist und lehnen das ab, was ihnen fremd oder unangenehm ist. Schlussendlich sind wir alle Menschen. Gleich welche Sprache oder Hautfarbe. Auch in einem Land sind die Menschen unterschiedlich, haben unterschiedliche Gewohnheiten, Eigenschaften oder Äusserlichkeiten. Und das ist doch gut so, oder etwa nicht? Ist es nicht die Vielfalt die das Leben interessant und spannend macht? Doch dafür muss man sich auf den Weg machen, der Welt mit offenen Augen und Armen begegnen und bereit sein, immer wieder neues zu lernen. Das ist nicht immer angenehm und leicht. Doch ist es in meinen Augen keine Option, eigene Schwächen mit Menschenfeindlichen Aktionen zu vertuschen und Unwissenheit vor Menschlichkeit und Stärke zu stellen.

25.8.15 11:49

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(25.8.15 12:16)
Ich schätze Hetze,Hetze im Internet,mehr oder weniger subtil in der Mainstreampresse,Hetze in einigen Kirchen/Synagogen/Moscheen,Hetze in alternativen Printmedien spielt eine grosse Rolle.
Samuel Huntington's Kampf der Kulturen,findet nicht einfach nur statt,sondern wird planmäßig umgesetzt - Ethnos vs.Ethnos!
Und wir wissen ja,wie leicht und wie einfach es doch ist,Menschen mittels Propaganda in die gewünschte Richtung zu lenken.In Anbetracht der geschichtlichen Ereignisse,der letzten 25 Jahre,habe ich keinen Zweifel mehr daran,dass all die Probleme,denen wir uns heute konfrontiert sehen,mutwillig und absichtlich erzeugt wurden.Ohne die Farbrevolutionen&d.sogenannten "Arabischen Frühling"d.jedoch ein arabischer Winter wurde und den Ereignissen,die auf 9/11 folgten(neutralisierung d.irakischen Streitkräfte usw.)wäre die Welt heute eine völlig andere.Kriegsflüchtlinge brauchen unsere Hilfe u. nicht unsere Vorurteile und rassistisches,völkisches Gedankengut-du hast Recht:Vielfalt ist gut u.ich lebe gern in d.Multikulturellen Gesellschaft-allerdings hat d. EU eine verfehlte Flüchtlingspolitik-wenige müssen vieles tragen u.andere ziehen sich davor zurück-v.allem die Ostländer/Baltikum der EU.Zudem hat Deutschland viele Fehler bei d.Integration v.Migranten gemacht.

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